Dannwisch e.V. – einer für die Allgemeinheit

Wer so arbeitet wie wir, dem ist der Boden ein hohes Gut. Schließlich nährt er uns. Wir finden: Die Erde, die gesamte Natur und damit der Grund steht jedem einzelnen von uns nur als Lehen zur Verfügung. Boden in Privatbesitz, der veräußert und ausgebeutet werden kann, ist für uns daher keine Option.

Deswegen hat die Familie Scharmer den Hof 1986 in die Hände des gemeinnützigen Dannwisch e.V. gelegt – sozusagen als einen Vertreter der Allgemeinheit. Der Verein ist seitdem Eigentümer des Hofs mitsamt seinen Ländereien und hat alles an die Betriebsgemeinschaft verpachtet.

Unsere Ziele

Aber natürlich verfolgt Dannwisch e.V. zudem gemäß Satzung ganz eigene Ziele:

  • Erweiterung der wissenschaftlichen Erkenntnisse der biologisch- dynamischen Landwirtschaft.
  • Förderung der Ausbildung von Landwirten, die auf der Grundlage biologisch-dynamischer Wirtschaftsweise arbeiten wollen.
  • Einführung in die Probleme der Landwirtschaft und ihrer Bedeutung für Gesellschaft und Umwelt.
  • Hilfe für junge Menschen auf der Suche nach deren Lebensaufgabe.    
  • Hilfe für milieugeschädigte oder junge Menschen mit Behinderung zu einer Eingliederung in die Gemeinschaft.

Konkret heißt das: Wir bieten Landwirtschafts- und Bauerhoftage für Schulklassen an, an denen sie den Hof in all seinen Facetten kennenlernen und mitarbeiten. Lehrlinge können sich bei uns in Workshops weiterbilden. Und damit die Kultur nicht zu kurz kommt, organisieren wir die Hoffeste, zeigen Filme und führen Theaterstücke auf.

Mitglied kann jede natürlich und volljährige Person werden. Die bisher Aktiven sind Freunde des Hofs und Menschen der Betriebsgemeinschaft. Aber es muss sich nicht jeder gleich mit Zeit und Energie einbringen – man kann die Ziele des Vereins auch in Form einer Fördermitgliedschaft unterstützen.

Wir betreiben auf Grundlage von Demeter eine besondere Art der landwirtschaftlichen Produktion, um kostbare Lebensmittel zu schaffen.

Unser Wissen über die Natur und die Arbeit in und mit ihr wollen wir nicht für uns behalten. Auch die nächste Generation kann uns täglich dabei zusehen – und das schon von Kleinauf: zum Beispiel in unserem Kindergarten "Bienenhäuschen".